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Kniearthrose – was heute hilft

Prof. Dr. Christian Flamme, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie, und Kathrin Kirschner, Leitende Physiotherapuetin, klären über Therapien bei Kniearthrose auf.

 

Herzliche Einladung zum GesundheitsGespräch 

Das Knie gehört zu den am stärksten beanspruchten Gelenken des menschlichen Körpers. Es sorgt dafür, dass Ober- und Unterschenkelknochen optimal miteinander bewegt werden können. Wenn das plötzlich nicht mehr der Fall ist und jeder Schritt zur schmerzhaften Belastung wird, kann es sich um eine Kniearthrose, den Verschleiß der Knorpelschicht im Kniegelenk, handeln. Je weiter dieser fortschreitet, desto schmerzhafter wird es für die Betroffenen. Denn die fehlende Knorpelfläche sorgt dafür, dass die Knochen dauerhaft aneinander reiben. Neben Schwellungen und zunehmenden Knieschmerzen ist es vor allem die eingeschränkte Beweglichkeit bis hin zur Versteifung des Knies, die Patientinnen und Patienten zu schaffen macht. Einblick in die aktuellen Möglichkeiten der konservativen und operativen Therapie der Kniegelenkarthrose gibt Prof. Dr. Christian H. Flamme, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie am Krankenhaus Buchholz, beim GesundheitsGespräch „Kniearthrose“ am Donnerstag, 26. Februar, 18 Uhr, im Krankenhaus Buchholz. Darüber hinaus zeigt Physiotherapeutin Kathrin Kirschner Tipps zu Bewegungsübungen vor und nach einer Operation, die Muskeln stärken und Schmerzen lindern. Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. 

Ursachen für Kniearthrose

Eine Kniearthrose wird oft durch Sportverletzungen, altersbedingten Verschleiß, Überlastungen oder angeborene Fehlstellungen im Kniegelenk ausgelöst. Es gibt jedoch eine Reihe von Risikofaktoren, die die Gelenkerkrankung begünstigen können. Dazu gehören Stoffwechselstörungen, hormonelle Einflüsse, Medikamente und starkes Übergewicht (Adipositas). Positiv ist, dass eine Kniearthrose heutzutage gut behandelt werden kann. 

Neue Beweglichkeit für Gelenkpatienten

„Bei einer Kniearthrose sollten Schmerzen im Knie nicht übergangen, sondern frühestmöglich von einem Kniespezialisten abgeklärt werden. Denn je eher die Kniearthrose behandelt wird, desto mehr verfügbare Therapiemöglichkeiten gibt es, um Gelenkpatienten neue Beweglichkeit zu ermöglichen“, so Prof. Dr. Flamme, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie am Krankenhaus Buchholz. Neben Gewichtsreduktion, Sportartwechsel sowie dem Einsatz von schmerz- und entzündungslindernden Medikamenten können auch Physiotherapie, Krankengymnastik an Geräten, Manuelle Therapie, Elektrotherapie oder Akupunktur erste erfolgversprechende Behandlungsschritte sein. „Im Vordergrund der Behandlung stehen für uns die Bemühungen, Gelenk-Stabilität mit langer Haltbarkeit zu geben und dabei möglichst viel natürliches Knie zu erhalten“, so der Spezialist für Gelenkbehandlungen.  In schwerwiegenden Fällen, in denen konservative Behandlungsmethoden nicht mehr ausreichen, sind operative Eingriffe oder ein künstliches Kniegelenk notwendig. Das Gelenkzentrum Buchholz bietet dafür die passende Expertise. Es besteht aus einer orthopädisch-unfallchirurgischen Ambulanz mit Spezialsprechstunden für Schulter, Ellenbogen, Hand, Hüfte, Knie und Sprunggelenk. Dazu gehören auch ein ambulantes OP-Zentrum (AOPZ) und einer der modernsten OP-Trakte Norddeutschlands. „Neben Umstellungen der Knieachse, Miniprothesen, maßgeschneiderten Schlitten- oder Oberflächenersatzprothesen bis hin zu aufwendigen achsgeführten Prothesen bei komplexen Fehlstellungen haben wir individuelle Lösungen für jeden Patienten“, erklärt Gelenkexperte Prof. Dr. Flamme. 

Auf einen Blick:

GesundheitsGespräch „Kniearthrose“ mit Prof. Dr. Christian Flamme, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie am Krankenhaus Buchholz, und Physiotherapeutin Kathrin Kirschner

26. Februar 2026, 18 Uhr Krankenhaus Buchholz, Cafeteria 

Die Veranstaltung steht allen Interessierten kostenfrei offen, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. 

Eine Übersicht aller GesundheitsGespräche 2026 finden Sie hier. 

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