Herzliche Einladung zum GesundheitsGespräch
Krampfadern in den Beinen zählen zu den häufigsten Erkrankungen der Blutgefäße in Deutschland. Sie sind für viele Menschen nicht nur ein kosmetisches Thema, sondern können auch schmerzhafte Folgen haben. Nicht zuletzt sind Krampfadern die häufigste Ursache schwer heilender Wunden. Wichtig zu wissen: Krampfadern, in der Fachsprache auch Varizen genannt, sind nicht immer sichtbar. Treten also immer wieder schmerzhafte Beinkrämpfe und Schwellungen oder Wunden an den Beinen auf, sollte dies durch Fachärzte für Gefäßerkrankungen abgeklärt werden. In der Gefäßambulanz des Krankenhauses Buchholz können zudem andere Gefäßerkrankungen als Ursache der Beschwerden ausgeschlossen werden. Eine individuelle Diagnostik ist auch insofern wichtig, als der durch Krampfadern gestörte Blutfluss in den Venen neben chronischen Wunden und Blutungen in selteneren Fällen zu lebensgefährlichen Thrombosen und Lungenembolien führen kann. Welche Möglichkeiten der Behandlung von Krampfadern am Krankenhaus Buchholz zur Verfügung stehen und welche anderen Erkrankungen in Betracht kommen, dazu informiert Dr. Holger Diener, Chefarzt der Abteilung für Gefäß- und Endovaskularchirurgie am Krankenhaus Buchholz, im GesundheitsGespräch zum Thema „Beinkrämpfe, Schwellungen oder Wunden: Sind Krampfadern die Ursache?“ am 5. Februar 2026 um 18 Uhr in der Cafeteria des Krankenhauses in Buchholz. Diener ist Mitautor der Deutschen Leitlinie zur Versorgung chronischer Wunden von 2024.
Viel Erfahrung am Krankenhaus Buchholz
„Jedes Jahr behandeln wir hier im Krankenhaus Buchholz 100 bis 200 Patientinnen und Patienten mit teils sehr schmerzhaften Folgen von Krampfadern. Die meisten Behandlungen erfolgen dabei ambulant“, berichtet Dr. Holger Diener. „Eine wesentliche Ursache für dieses Krankheitsbild ist die ererbte Bindegewebsschwäche mit Schwächung der Venenwand und der Venenklappen. Dadurch ist der Rückfluss des Blutes in den oberflächlichen oder tiefen Venen zum Herzen gestört. Gefördert wird dieses Leiden vor allem durch Übergewicht, vieles Stehen in gewissen Berufen, Schwangerschaft und Bewegungsarmut. Im Alter zwischen 25 und 74 Jahren weist etwa jeder zweite Europäer Krampfadern auf. Daneben sind venöse Erkrankungen in 51-80% Ursache für chronische Wunden.“
Krampfadern können sehr gut therapiert werden
Zur Behandlung von Krampfadern stehen zahlreiche konservative und operative Behandlungsmethoden zur Verfügung, von der Kompressionstherapie mit Kompressionsstrümpfen über das Veröden der Krampfadern bis hin zur operativen Entfernung. „Welche Therapieform angewendet wird, hängt vom Ausmaß der Erkrankung und den betroffenen Gefäßabschnitten ab. Wichtig ist hierfür die exakte Diagnostik. Nach den vorliegenden Befunden kann der dafür ausgebildete Spezialist dazu beraten, ob eine Kompressionstherapie, eine Verödungsbehandlung, ein operativer Eingriff mit klassischer Operation oder ein endovenöses Verfahren in Frage kommt. In vielen Fällen müssen die verschiedenen Therapieverfahren auch miteinander kombiniert werden“, erläutert Dr. Diener. Aufgrund der Komplexität von Erkrankungen der Gefäße arbeiten im Krankenhaus Buchholz im Rahmen des Herz- und Gefäßzentrums interdisziplinäre Teams von Spezialisten – Gefäßchirurgen, Angiologen, Kardiologen, Allgemeinchirurgen und Neurologen – zusammen, um eine optimale Versorgung der Durchblutungsstörungen und deren Folgen zu gewährleisten. „Es ist uns ein besonderes Anliegen und unser Anspruch, Patienten mit Gefäßerkrankungen umfassend mit modernsten Methoden zu diagnostizieren und zu therapieren“, so Dr. Diener.
Auf einen Blick:
GesundheitsGespräch „Beinkrämpfe, Schwellungen oder Wunden: Sind Krampfadern die Ursache?“ mit Dr. Holger Diener, Chefarzt der Abteilung für Gefäß- und Endovaskularchirurgie am Krankenhaus Buchholz
5. Februar 2026, 18 Uhr
Krankenhaus Buchholz, Cafeteria
Die Veranstaltung steht allen Interessierten kostenfrei offen, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
