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Vergrößerte Prostata – was hilft?

Herzliche Einladung zum GesundheitsGespräch

Häufiges Wasserlassen, nächtlicher Harndrang oder das Gefühl, die Blase nicht vollständig entleert zu haben – solche Symptome können auf eine Prostatavergrößerung, eine gutartige Veränderung der Vorsteherdrüse, hindeuten. Eine Prostatavergrößerung betrifft die meisten Männer mit zunehmenden Alter. Über 50 % der 65-jährigen leiden daran. Die Prostata ist eine Drüse des männlichen Körpers, die unterhalb der Harnblase liegt und die Harnröhre umschließt. Mit zunehmenden Alter wächst das Drüsengewebe der Prostata und somit auch das Volumen. Diese Vergrößerung ist nicht bösartig, anders als beim Prostatakarzinom, und zunächst harmlos. Dennoch kann die Prostatavergrößerung bei Nichtbehandlung schwere Komplikationen verursachen, Spätfolgen nach sich ziehen und Betroffene stark belasten. Der erfahrene Urologe Tim Neumann informiert beim GesundheitsGespräch am 25. Juni zu Symptomen, Ursachen und den neuesten Diagnose- sowie Therapiemöglichkeiten bei einer Prostatavergrößerung. Im Anschluss an den Fachvortrag steht der Referent auch für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung. Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Wenn Wasserlassen zum Problem wird
Anfänglich verursacht eine Prostatavergrößerung meistens noch keine Symptome, erst im fortgeschrittenen Stadium, bei Verengung der Harnröhre, treten bei den Betroffenen Beschwerden, wie häufiges Wasserlassen, nächtlicher oder plötzlicher Harndrang oder das Gefühl, die Blase nicht vollständig entleert zu haben, auf. „Eine Therapie der Prostatavergrößerung ist insofern notwendig, als dass schmerzhafte Entzündungen der Harnwege oder Blase auftreten können, da die Blase nicht mehr vollständig entleert wird. Der schlimmste Fall ist ein vollständiger Verschluss der Harnröhre, ein sogenannter Harnverhalt, der als Notfall umgehend behandelt werden muss“, so Urologe Tim Neumann.

Diagnostik und Therapiemöglichkeiten
Die Diagnose Prostatavergrößerung erfolgt meistens im Rahmen der urologischen Untersuchung bei akuten Beschwerden oder im Zuge der jährlichen Krebsvorsorge, die Männern ab dem 45. Lebensjahr zur Krebsfrüherkennung empfohlen wird. Dazu gehören die Ultraschall- und Tastuntersuchung sowie die Bestimmung des PSA-Wertes. Im Falle einer Vergrößerung der Prostata erfolgt eine Urinprobe, zur Ermittlung von Entzündungen oder Blutungen sowie eine Harnstrahlmessung, um den Abfluss des Urins zu testen sowie eine Ultraschalluntersuchung der Blase. Behandlung einer Prostatavergrößerung kann sowohl medikamentös, als auch operativ oder mithilfe einer Lasertherapie behandelt werden – je nach Ausmaß der Gewebewucherung und der damit einhergehenden Beschwerden.

Urologische Versorgung in Buchholz und Winsen
Patienten in Buchholz und Winsen können sich mit ihren Fragen zur Prostata jederzeit an die urologische Gemeinschaftspraxis mit angeschlossenen Belegbetten im Krankenhaus Buchholz wenden. „Unser Behandlungsspektrum umfasst die operative und konservative Therapie der Erkrankungen des Harntraktes und der männlichen Geschlechtsorgane vom kindlichen bis ins hohe Alter. Unsere Belegärzte bieten eine erstklassige, komplette fachärztliche Versorgung aus einer Hand — in der ambulanten Praxis und, falls dies einmal nötig werden sollte, in der Klinik“, so Neumann.  

Auf einen Blick:
GesundheitsGespräch „Prostatavergrößerung: Symptome, Ursachen und Therapiemöglichkeiten“ mit Tim Neumann, Facharzt für Urologie
25. Juni 2026, 18 Uhr
Krankenhaus Buchholz, Cafeteria

Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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