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Spitzentechnologie gegen Krebs

Die Geschäftsführung der Krankenhäuser Buchholz und Winsen, Dr. Franziska von Breunig (3.v.r.) und Dr. Martin Meyer (r.), mit Chefarzt Dr. Günther Bohlen (2. v.r.) und dem Team der Strahlentherapie bei der offiziellen Einweihung des zweiten Linearbeschleunigers am Krankenhaus Buchholz.
 

Im Krankenhaus Buchholz wurde der zweite Linearbeschleuniger für die Strahlentherapie unter der Leitung von Chefarzt Dr. Günther Bohlen in Betrieb genommen. Bereits im November letzten Jahres hatte das Krankenhaus Buchholz, mit der Inbetriebnahme des ersten, baugleichen Linearbeschleunigers, den Grundstein für die Modernisierung der Strahlentherapie und der Verbesserung der personalisierten Krebstherapie im Landkreis Harburg gesetzt. Der zweite hochmoderne Beschleuniger komplettiert das erweiterte Krebstherapieangebot in der Region, gewährleistet nun die volle Betriebssicherheit und ermöglicht es, Behandlungspläne für Patienten flexibel an beiden High-End-Geräten umzusetzen. Mithilfe hochenergetischer, stereotaktischer Photonenbestrahlung werden bösartiger Tumore millimetergenau und hochpräzise bekämpft. Das umliegende gesunde Gewebe wird dabei maximal geschützt. „Wir bleiben mit dieser Investition in die Zukunft vollumfänglicher Leistungsanbieter vor Ort. Für die Bürger des Landkreises Harburg ist dies ein erheblicher Gewinn, mit der nun in Buchholz vorhandenen Spitzentechnologie müssen Patienten künftig für Spezialbehandlungen und Präzisionsbestrahlung nicht mehr nach Hamburg fahren, sondern profitieren von einer wohnortnahen Versorgung auf höchstem Niveau“, erläutert Dr. Günther Bohlen, Chefarzt der Strahlentherapie im Krankenhaus Buchholz.
Modernste Strahlentherapie für Krebspatienten: Kürzere Behandlungszeiten und zielgerichtete Bestrahlung
Deutliche Vorteile der neuen Geräte sind die kürzeren Behandlungszeiten für Patienten aufgrund der verkürzten Behandlungszeit wie der besseren Schonung von gesundem Gewebe. Je nach Schwere der Erkrankung werden die Patienten im Durchschnitt rund 5-10 Minuten bestrahlt. 
Dank modernster Technik können die neuen Beschleuniger anhand Körperoberflächenscanners die Bestrahlung effizient, hochpräzise und unmerklich für den Patienten überwachen. 
 „Selbst kleinste Tumorzellen, wie z.B. in der Lunge, können bestrahlt werden, ohne dass das umliegende Gewebe Schaden nimmt“, schildern Claudia Tietz, stellvertretende ltd. MTR der Strahlentherapie, und Jill Sehnwitz, MTR. Der erste der beiden Linearbeschleuniger verfügt darüber hinaus über einen 6D-Tisch, der aufgrund seiner speziellen Rotationsmöglichkeit insbesondere bei Krebszellen im Kopfbereich genutzt wird. Während der Installierung der Hochleistungs-Linearbeschleuniger in der Hauptumbauphase von rund 1 ½ Jahren wurde in einem 2-Schichtmodell gearbeitet, um den Versorgungsplan für Patienten weiterhin aufrechtzuerhalten. „Das erforderte ein hohes Maß an Flexibilität und Engagement der Belegschaft“, so Dr. Franziska von Breunig, medizinische Geschäftsführerin der Krankenhäuser Buchholz und Winsen. Sie betont: „Die Inbetriebnahme der beiden hochmodernen Linearbeschleuniger ist eine bedeutende Investition in die gesamte onkologische Versorgung im Landkreis Harburg und in die Sicherung des Standortes Buchholz“.

 

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