Die Diagnose Parkinson löst bei Betroffenen und Angehörigen viele Fragen und Sorgen aus: Wie verändert sich mein Leben? Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es heute? Im kommenden GesundheitsGespräch am 11. Juni klären Dr. Barbara Paulus und Dr. Markus Wittich, Oberärzte der Neurologie am Krankenhaus Buchholz, umfassend über den aktuellen Stand der Diagnostik und Therapiemöglichkeiten auf.
Zittern, steife Muskeln oder langsamer werdende Bewegungen – die Parkinson-Erkrankung ist komplex und zeigt sich bei jedem Betroffenen anders. Doch die Medizin hat in den vergangenen Jahren große Fortschritte gemacht. Im Rahmen der Informationsveranstaltung räumen die Experten mit Vorurteilen auf und zeigen, dass eine hohe Lebensqualität trotz Erkrankung heute erreichbar ist. Der Schlüssel liegt in einer maßgeschneiderten Kombination aus modernen Behandlungsverfahren und verlässlicher Begleitung.
Spezialisierte Hilfe: Die Parkinson-Komplexbehandlung
Im Fokus des Vortrags stehen sowohl bewährte als auch innovative Therapieansätze, die Patientinnen und Patienten im stationären und ambulanten Bereich offenstehen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der sogenannten Parkinson-Komplexbehandlung im stationären Bereich des Krankenhauses Buchholz. Hierbei arbeitet ein multidisziplinäres Team aus spezialisierten Ärzten, Pflegekräften, Therapeuten und Logopäden Hand in Hand.
„Die Parkinson-Erkrankung erfordert einen ganzheitlichen Blick“, erklärt Neurologin Dr. Barbara Paulus. „Mit unserer stationären Komplexbehandlung können wir die medikamentöse Einstellung nicht nur feinstimmen, sondern durch die intensive, tägliche Arbeit im Team aus Physio-, Ergotherapie und Logopädie verloren geglaubte Mobilität und Selbstständigkeit reaktivieren. Unser Ziel ist es, den Patienten ein großes Stück Kontrolle über ihren Körper zurückzugeben.“
Unterstützung im Alltag und ambulante Versorgung
Doch die Betreuung endet nicht an der Kliniktür. Ein weiterer Aspekt der Veranstaltung ist die ambulante Versorgung und die kontinuierliche Begleitung im Alltag. Die beiden Oberärzte erläutern, wie etablierte Konzepte im gewohnten Umfeld der Patienten greifen und welche modernen Hilfen sowie Netzwerke genutzt werden können, um den Alltag langfristig sicher und aktiv zu meistern.
„Wir möchten zeigen, dass die Diagnose Parkinson keinen Stillstand bedeuten muss“, betont Dr. Markus Wittich, leitender Oberarzt der Neurologie. „Die moderne Medizin bietet heute hervorragende Werkzeuge, um Symptome effektiv zu lindern. Mindestens genauso wichtig ist die ambulante Begleitung im Alltag. Wir möchten den Betroffenen und ihren Angehörigen konkrete Strategien und Mut mit auf den Weg geben, damit das Leben zu Hause lebenswert, aktiv und selbstbestimmt bleibt.“
Alle Interessierten, Patienten und Angehörigen sind am 11. Juni ab 18 Uhr herzlich eingeladen, sich aus erster Hand im Krankenhaus Buchholz zu informieren. Im Anschluss an den Vortrag nehmen sich die beiden Oberärzte ausreichend Zeit, um individuelle Fragen zu beantworten.
Auf einen Blick:
GesundheitsGespräch: „Parkinson: Diagnostik- und Therapie-Update“ mit den Oberärzten der Neurologie, Dr. Barbara Paulus und Dr. Markus Wittich
11. Juni 2026, 18 Uhr
Cafeteria im Krankenhaus Buchholz
Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
