Krankenhaus Buchholz

09.05.2018 - Wenn der Po zur Problemzone wird

Dr. Katrin Steffenhagen ist Expertin für Erkrankungen des Enddarms

Veränderungen am Po sind unangenehm und für viele beunruhigend. Mögliche Ursachen dafür erläutert Dr. Katrin Steffenhagen beim GesundheitsGespräch am Donnerstag, 17. Mai, 19 Uhr, in der Cafeteria des Krankenhauses Buchholz. „Nicht jeder Knoten ist eine Hämorrhoide“, sagt Dr. Steffenhagen. Sie ist Oberärztin der Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie im Krankenhaus Buchholz und bisher einzige Fachärztin für Erkrankungen des Enddarms (Proktologin) im Landkreis Harburg. In ihrer Sprechstunde erlebt sie immer wieder Patienten, die harmlose Hautlappen, in der Fachsprache Marisken genannt, für Hämorrhoiden halten. Hämorrhoiden sind Gefäßpolster, die den Darm nach außen abdichten. Sie machen sich meist erst dann bemerkbar, wenn sie sich, meist infolge von Bindegewebsschwäche oder chronischer Verstopfung, vergrößern oder sogar nach außen treten. Häufig jucken und nässen sie dann und verursachen Blutungen. Auch eine Perianalthrombose kann als schmerzhafter Knoten am Po in Erscheinung treten.

In den meisten Fällen lassen sich die störenden Veränderungen mit kleinen ambulanten Behandlungen beseitigen. Operationen sind eher selten erforderlich. Dr. Steffenhagen will mit ihrem Vortrag insbesondere Frauen Mut machen, sich bei  Beschwerden auf jeden Fall untersuchen zu lassen. „In der Proktologie arbeiten überwiegend Frauenteams, diskret, nett und freundlich“, sagt sie.

 

 

 

 


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