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Anbau fertig gestellt

Pflegekräfte mit Landrat Rempe (v.l.) und Dr. Bernd Althusmann in einem der neu geschaffenen Patientenzimmer

Nach Abschluss der letzten Elektroarbeiten ist jetzt am Krankenhaus Buchholz die Aufstockung des Anbaus an das Bettenhaus West offiziell in Betrieb genommen worden.
Ursprünglich war ein Festakt geplant.
Stattdessen gab es aufgrund der Corona-Pandemie einen kurzen Besichtigungstermin, an dem neben Krankenhausmitarbeitern der niedersächsischer Wirtschaftsminister und stellvertretender Ministerpräsident
Dr. Bernd Althusmann sowie Landrat Rainer Rempe und Bundestagsabgeordnete Svenja Stadler als Vertreter des Aufsichtsrats der Krankenhäuser Buchholz und Winsen teilnahmen.

Der erste Teil des Anbaus an das Bettenhaus West stammt aus dem Jahr 2015. In der nun fertig gestellten Aufstockung sind auf drei Etagen 22 Zweibettzimmer mit eigenen Badezimmern entstanden.
Dazu kommt eine neue Palliativstation mit sechs Betten.
Im Altbau des Krankenhauses werden bisherige Dreibettzimmer in Zweibettzimmer umgewandelt. Die Gesamtbettenzahl des Krankenhauses Buchholz bleibt bei 304.
Der Anbau, so betont Krankenhausgeschäftsführer Norbert Böttcher, sei vor allem dazu gedacht, den Unterbringungsstandard für die Patienten zu verbessern. Breitere Flure und größere Zimmer
machen es dem Pflegepersonal leichter, die Patientinnen und Patienten zu versorgen und Hygienestandards einzuhalten, so der Ärztliche Direktor Dr. Christian Pott.

Schon kurz vor Abschluss der zweijährigen Bauarbeiten zogen Ende vergangenen Jahres die ersten Patienten in Teilbereiche des Neubaus ein.
Die Aufstockung des Anbaus an das Bettenhaus West ist der zweite von insgesamt vier Bauabschnitten eines Masterplans aus dem Jahr 2014, mit dem das 68 Jahre alte Krankenhaus
bis zum Ende des Jahrzehnts erneuert und zukunftsfähig gemacht werden soll.

Während der Landkreis Harburg die Kosten von 6,5 Millionen Euro für den ersten Bauabschnitt selbst getragen hat, wird zweite Bauabschnitt mit 6,2 Millionen Euro Zuschuss
weitgehend vom Land Niedersachsen finanziert. Ziel des geplanten dritten Bauabschnittes wird es sein, den gesamten Bettenbereich auf den neuesten Stand zu bringen.
Dazu wird ein weiterer, sechsstöckiger Anbau an das Bettenhaus West geschaffen. Fünf der Etagen werden der Patientenversorgung dienen.

Im vierten und letzten Bauabschnitt ist ein neuer Funktionsbau mit Überwachungsstation (Intensiv- und Intermediate Care, IMC), Radiologiebereich und Ambulanzen vorgesehen.
Die Kosten für den dritten und vierten Bauabschnitt betragen geschätzte 20 bzw. 60 Millionen Euro.


Bei einem Rundgang schauten sich die Politiker den Neubau an. Niedersachsens Wirtschaftsminister Althusmann ist sicher: „Mit seinen verschiedenen Erweiterungen bietet
das Krankenhaus Buchholz den Bewohnerinnen und Bewohnern der Region auch künftig eine verlässliche, moderne medizinische Versorgung.“
Eine Gesellschaft zeichne sich dadurch aus, wie sie mit den Schwächsten und den Kranken umgehe, so MdB Svenja Stadler. Die Krankenhäuser Buchholz und Winsen seien in dieser
Hinsicht zwei große und wichtige Säulen im Landkreis Harburg. „Wie Pflegekräfte und Ärzte mit Patienten und Angehörigen umgehen, wie sie helfen und Menschlichkeit zeigen, ist
sinnstiftend für unseren Landkreis.“ Aus diesem Grund sei es „wichtig, dass die Krankenhäuser zukunftsfähig bleiben und die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises
Harburg sich auf Hilfe in der Not verlassen können“, so Stadler weiter. Landrat Rempe wies darauf hin, dass die Umsetzung des Masterplans für den
Krankenhausstandort Buchholz nur durch gemeinsame Anstrengungen von Landkreis und Land möglich sei und dankte den Verantwortlichen für ihre Unterstützung.

Die Corona- Pandemie habe deutlich gemacht, wie wichtig eine qualifizierte und hoch professionelle medizinische Versorgung vor Ort sei. „Diese Strukturen sind als Standortfaktor im Landkreis
Harburg mit höchster Priorität zu sichern und weiter auszubauen“, so Rempe. Ein großes Lob sprachen Politiker und Geschäftsführung den Mitarbeitern des Krankenhauses
aus, die durch die Bauarbeiten in besonderer Weise gefordert waren. Nur durch ihr Engagement und ihre besondere Flexibilität sei es möglich gewesen, das Projekt während des
laufenden Krankenhausbetriebs so erfolgreich umzusetzen.

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