Krankenhaus Buchholz

04.04.2018 - Die Operation gegen den Schlaganfall

Dr. Annette Karrasch bei der Untersuchung einer Halsschlagader

„Vor einer Operation an der Halsschlagader muss man sich nicht fürchten“, sagt Dr. Annette Karrasch, Chefärztin der Abteilung für Gefäß- und Endovaskulärchirurgie im Krankenhaus Buchholz. Gemeinsam mit einem interdisziplinären Kompetenzteam lädt sie am Donnerstag 19. April, 19 Uhr zu einem GesundheitsGespräch in das Krankenhaus Buchholz ein. Es geht dabei um die Ursachen des Schlaganfalls und deren operative Behandlung.

Rund 270.000 Menschen erleiden jedes Jahr in Deutschland einen Schlaganfall. Ablagerungen in der Halsschlagader (Carotis) können die Ursache sein: Ist die Halsschlagader zu eng geworden, werden die Blutgefäße im Gehirn nur noch unzureichend versorgt. Auch können sich in der verengten Halsschlagader Blutgerinnsel bilden, die in das Gehirn gespült werden und dort Gefäße verstopfen.  

Der Schlaganfall und seine Vorläufer sind medizinische Ernstfälle, die sofort behandelt werden müssen. Im Krankenhaus Buchholz steht dazu eine Stroke Unit unter der Leitung von Dr. Felix Butscheid, Chefarzt der Neurologie, bereit. Zur Diagnostik gehört immer eine Ultraschalluntersuchung der Halsschlagader. Wird dabei festgestellt, dass Enge in der Halsschlagader der Auslöser des Schlaganfalls ist, kann die Engstelle unter örtlicher Betäubung beseitigt werden.

Einzelheiten über die Diagnostik, die Operation, die Ergebnisse und die weitere Behandlung  auf der Station erfahren die Besucher des GesundheitsGesprächs vom interdisziplinären Kompetenzteam mit Chefärztin Dr. Annette Karrasch, Chefarzt Dr. Felix Butscheid, Dr. Anne Menke, Oberärztin der Neurologie, und Wolfgang Thoms, Leitender Oberarzt der Anästhesie im Krankenhaus Buchholz. Nach den Vorträgen besteht die Gelegenheit, mit den Ärzten ins Gespräch zu kommen.

 

Dr. Annette Karrasch bei einer Untersuchung der Halsschlagader

Foto: Krankenhaus Buchholz


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