Krankenhaus Buchholz

PJ-Tertialabschnitt Unfallchirurgie

Ich habe mein Chirurgietertial in der Zeit vom 9.12.2012 bis zum 31.03.2013 in Buchholz absolviert und bin regulär in der zweiten Hälfte in die Unfallchirurgie rotiert.

Das Team

Erwartet hat mich hier ein engagiertes Team, welches mich freundlich willkommen geheißen und aufgenommen hat. Frei nach dem Motto Fordern und Fördern hatte ich in den einzelnen Aufgabenbereichen die Möglichkeit meine eigenen Fähigkeiten auszuprobieren und zu verbessern. Alle waren daran interessiert mir eine gute Ausbildung zu ermöglichen und freie Minuten wurden genutzt um nochmal Röntgenbilder, Operationsindikationen, Alternativen,…  zu erklären, oder sich gemeinsam in Ruhe Patienten anzusehen und durchzusprechen.

Aufgabenbereiche

Immer gern gesehen ist es, wenn man bei Kleinigkeiten mit anpackt, ob es bei den täglichen Blutabnahmen ist, oder im Op- Bereich Lagerung, Ausschleusen, usw.

Es gibt die Möglichkeit eigene Patienten zu betreuen. Schnell lernt man einen Überblick über die Station zu haben um sich in die Betreuung mit einzubringen und die Vorgänge zu verstehen. Jederzeit kann sich an Briefen ausprobiert werden, die mit gutem Feedback Korrektur gelesen werden. Ebenso wie Rehaanträge u.a.; eben alles was anfällt und man als angehender Arzt einfach mal gemacht haben sollte. 

Gegen 11 Uhr stehen die präoperativen Aufnahmen an. Eine gute Möglichkeit klinische Untersuchungen zu optimieren, Pathologien zu sehen und Wissenslücken mit den Stationsärzten zusammenzu klären. Jeden Nachmittag gibt es eine Indikationsbesprechung, in der dann die geplanten Operationen des nächsten Tages durchgegangen werden. 

In der Ambulanz kann jede freie Minute genutzt werden um Anamnese, Differentialdiagnostik und natürlich Prozedere zu lernen. Da immer viel zu tun ist, gerade in den Wintermonaten, ist man dort ein gern gesehenes Gesicht. Wie in allen Bereichen sind alle Mitarbeiter steht’s hilfsbereit und unterstützen, wenn es nötig ist. Von der Schnittverletzung, über Fraktur und akuten Abdomen bis zum Schockraum gibt es hier das ganze Spektrum zu sehen. Alle Röntgenaufnahmen werden erklärt und keine meiner Fragen ist offen geblieben.  Bei Interesse gibt es die Möglichkeit an den Diensten teilzunehmen. Lohnt sich auf jeden Fall!

Und der Op-bereich. Haken halten gehört natürlich dazu, Kacheln zählen und Langeweile definitv nicht. Schritt für Schritt wird die Operation erklärt, mit Anatomierefresh.  Sehen, Anfassen und Verstehen und wenn es dann noch Fragen gibt, werden diese geklärt. Insgesamt herrscht ein sehr angenehmes Klima.

Fazit

Ich hatte eine sehr schöne und lehrreiche Zeit in Buchholz. Kein Tag blieb ohne neuen Eindruck und einem Stückchen mehr Wissen als am Vortag.

Anna Christina Bellersen

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OA Dr. Waldemar Fischer

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Email: waldemar.fischer@krankenhaus-buchholz.de

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OA Ferdinand Fortuin

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