Krankenhaus Buchholz

Das Team der stationären Onkologie Buchholz

 

Für die Therapie von bösartigen Erkrankungen ist durch die enge Zusammenarbeit mit der Abteilung für Strahlentherapie und der onkologischen Praxis von Dr. Paraskevi Tatsis und Dr. Heike Schieder und die Kooperation mit den anderen Abteilungen der Krankenhäuser Buchholz und Winsen  ein regionales Tumorzentrum entstanden, in dem allein oder in Kombination Operation, Chemotherapie und Bestrahlung durchgeführt werden können. Dabei können die Therapien im Anschluss an den stationären Aufenthalt überwiegend ambulant durchgeführt werden.

Die beste Therapie ist die Vorbeugung – auch bei bösartigen Krankheiten gibt es Strategien zur Vermeidung und zur Früherkennung. Im Zentrum der klinischen Onkologie steht aber die Diagnostik und Behandlung von Tumorkrankheiten in allen Stadien. Wegen der Vielzahl der diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten ist gute Onkologie immer interdisziplinär, also fachübergreifend. Untrennbarer Bestandteil sind die Betreuung der kranken Menschen und die Begleitung bei langwieriger oder dauernder Beeinträchtigung durch Krankheit und Therapieverfahren.

Krebsverhütung

Bösartige Krankheiten sind häufig und ihr Anteil im Verhältnis zu anderen Erkrankungen nimmt weiter zu. Verantwortlich hierfür sind das steigende Lebensalter der Menschen in Europa und verschiedene Faktoren in unserer Lebensweise.

Die wirksamste Behandlung bösartiger Krankheiten wäre ihre Vermeidung. Hierzu gibt es gute und hochwirksame Strategien, die in Deutschland z.B. von der Deutschen Krebsgesellschaft erklärt werden. Sie verlangen aber alle von gesunden und (noch) nicht betroffenen Menschen eine Änderung der Lebensgewohnheiten. Im Zentrum steht der Verzicht auf Tabakrauchen und anderen Tabak-Konsum, eine gesunde Ernährung einschließlich der Vermeidung von Übergewicht und ausreichende körperliche Bewegung.

Krebsvorsorge

Für verschiedene bösartige Krankheiten sind Vorsorgemaßnahmen zur Früherkennung sinnvoll. Hierdurch werden frühe Stadien der Krankheit entdeckt, solange sie noch mit guter Aussicht heilbar sind. Hierzu zählen die Vorsorge-Dickdarmspiegelung, die Mammografie, die frauenärztliche Vorsorgeuntersuchung und die Prostata-Vorsorge durch den Urologen. Andere Früherkennungsmaßnahmen sind im Regelfall nicht sinnvoll, weil es keine geeigneten Untersuchungsverfahren und keine wirksamen Therapieverfahren für Frühstadien gibt. Sie können allerdings in speziellen Situationen, z.B. bei familiären Belastungen, besonderen Arbeitsbedingungen oder bei bestimmten chronischen Krankheiten, trotzdem empfehlenswert sein.

Behandlung

Wenn der Verdacht auf das Vorliegen einer bösartigen Krankheit auftritt, dann müssen zuerst Art und Ausbreitung genau bestimmt werden (Ausbreitungsdiagnostik). Aus den Ergebnissen dieser Untersuchungen leitet sich der Behandlungsplan ab. Er wird in erster Linie darauf abgestellt sein, die Krankheit vollständig aus dem Körper zu entfernen, also den betroffenen Menschen von seinem Tumorleiden zu heilen (kurative Behandlung). Je nach Diagnose und Stadium müssen hierzu verschiedene Behandlungsverfahren einzeln oder in Kombination eingesetzt werden. Im Zentrum steht  meist die operative Entfernung, oft auch die Strahlentherapie. Das Gebiet der internistischen Onkologie ist die Chemotherapie und die ergänzende und unterstützende Anwendung anderer Medikamente wie Bluttransfusionen, Antibiotika usw.

Leider gibt es Situationen, in denen das Therapieziel einer Heilung nicht erreichbar ist. Hierzu zählen Tumorkrankheiten, die primär zu ausgebreitet sind, Krankheiten, die nicht auf Behandlungen ansprechen und Rückfälle nach früheren Therapien. In solchen Situationen ist ärztliche Hilfe umso nötiger. Auch dann wollen wir für unsere Patienten und ihre Angehörigen vor allem einfühlsame Ratgeber und medizinische Begleiter sein. Es gibt immer Behandlungsverfahren, die die Krankheit zurückdrängen oder stabilisieren können (palliative Therapie) oder die die Beschwerden mindern und damit eine Verbesserung der Situation ermöglichen (supportive Therapie).

Ärztlicher Direktor

Dr. Christian Pott

Ärztlicher Direktor

Chefarzt der Inneren Abteilung,

Facharzt für Innere Medizin, Spezialgebiet Hämatologie und Internistische Onkologie

 

E-Mail: christian.pott@
krankenhaus-buchholz.de

Dr. Claudia Laack

Ansprechpartner onkologisches Team

Fachärztin für Innere Medizin

E-Mail: claudia.laack@
krankenhaus-buchholz.de