Weiterbildung

Um das Ziel der Weiterbildung, den Facharzt für Neurologie zu erreichen, ist von der speziellen Anamneseerhebung über die klinisch neurologische Untersuchung, die permanente Erweiterung des Wissens und der Erfahrung mit den neurologischen Erkrankungen bis zur sicheren Beherrschung der neurologischen Labormethoden (EEG, EMG, ENG, Doppler-und Duplexsonographie, vegetative Diagnostik ...) ein permanenter Lernprozess notwendig, der Bestandteil unserer täglichen Arbeit ist. Die klinische Einarbeitung erfolgt nach und nach auf der allgemeinen Station, der Schlaganfallstation, der Aufnahmestation und der Intensivstation.

Wir sind als Versorgungskrankenhaus für alle in unser Fach gehörenden Erkrankungen der Region das Diagnostik- und Therapiezentrum. Dazu bilden wir Schwerpunkte – wie den für die Multiple Sklerose. Wir bieten daher die Möglichkeit, ein umfangreiches Wissen und Erfahrung mit akuten und chronischen Erkrankungen zu sammeln. Dazu fördern wir moralisch und finanziell die Teilnahme an externen Fortbildungen und Kongressen, um so auch den Wissenszuwachs der gesamten Abteilung lebendig zu halten. Für uns gilt die Weiterbildungsordnung der Landesärztekammer Niedersachsen, die auf Grund der Bundesvorgaben nicht wesentlich von der anderer Länder abweicht. Die darin festgelegten Anhaltszahlen für klinische und apparative Ausbildung werden bei uns mühelos erreicht.

Die gründliche Einarbeitung in die Labortechniken erfolgt in einem festen Curriculum unter der Supervision des zuständigen Oberarztes bis zur Selbstständigkeit auf diesem Gebiet. Wir garantieren, dass jeder Assistenzarzt bei uns seine Facharztreife erlangen kann. Unsere Weiterbildungsverträge gelten dafür ein Jahr länger als die von der Weiterbildungsordnung vorgesehene Zeit. Das notwendige Ausbildungsjahr in der Psychiatrie kann in diese Zeit oder an ihr Ende gelegt werden. Uns macht die Ausbildung junger Kollegen Spaß, weil wir Freude an unserer Tätigkeit haben.