Anästhesiologie und Intensivmedizin

Chefarzt
Dr. med. Peter Plantiko

Tel.: 04181 / 13 - 1510
Fax: 04181 / 13 - 1505

Wenn Sie sich einer Operation unterziehen müssen, sind wir Narkoseärzte für Sie da und sor­gen für Schmerzfreiheit. Wir sind auch für Sie da, wenn Sie plötzlich schwer krank werden. Unser Notarzt ist im ganzen Landkreis eingesetzt. Sie werden von uns auf Intensivstation behandelt, wenn es nötig ist. Wir können Ihnen spezielle Behandlungen anbieten, wenn Sie unter starken Schmerzen leiden.

Anästhesie

Anästhesie heißt Empfindungslosigkeit bzw. Betäubung. Die moderne Medizin bietet speziell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Anästhesieverfahren: Allgemeinanästhesie (Narkose) Regionalanästhesie (örtliche Betäubung) Während die Allgemeinanästhesie einen schlafähnlichen Zustand ohne bewusste Empfindung bedeutet, wird bei der Regionalanästhesie nur der zu operierende Teil des Körpers emp­findungslos gemacht. Wenn dies von der Art des Eingriffs möglich ist, ist die Regiona­lanästhe­sie zumeist mit geringeren Nebenwirkungen und Risiken behaftet. In diesem Sinne können wir Ihnen eine sehr große Palette von Verfahren der örtlichen Betäubung anbieten. Für beide Verfahren ist eine unserer Anästhesieschwestern/pfleger und einer unserer Narkose­ärzte ausschließlich für Sie zuständig. Es ist unsere Aufgabe, für Sie die Operation so sicher und angenehm wie möglich zu machen. Während des Eingriffes sorgen wir für die Ausschaltung von Schmerzen. Ihr Narkosearzt beobachtet während der gesamten Operation die sogenannten Vitalfunktionen, wie Kreislauf und Atmung und sorgt für deren Aufrechterhaltung. Dabei hel­fen uns moderne Narkosegeräte und Überwachungsmethoden. Die Erfahrung unserer Narkoseärzte, aufwendige Überwachungsgeräte und moderne, nebenwirkungsarme Medikamente machen sowohl kurze wie auch sehr lange Operationen mit größtmöglicher Sicherheit und Komfort möglich. Oft können Sie noch am Tage des Eingriffs wieder nach Hause gehen (ambulante Chirurgie). Am Tag vor der Operation (bei kleinen Eingriffen auch erst am OP-Tag) spricht ein Narkosearzt aus unserem Team mit Ihnen und untersucht Sie. Er bespricht dann mit Ihnen, welches An­ästhesieverfahren für Sie das geeignetste ist. Sie selbst entscheiden, welches Verfahren angewendet werden soll. Vor manchen Operationen können Sie Eigenblut spenden, auch dafür ist ein Arzt aus unserem Team zuständig. Nach der Operation kümmern wir uns noch einige Stunden im Aufwachraum um Sie und sorgen für die Behandlung etwaiger Schmerzen.

Intensivmedizin

Falls nach einem Eingriff eine Intensivbehandlung bei Ihnen notwendig sein sollte, werden Sie auf unserer Intensivstation von uns weiter betreut. Das Team unserer Intensivschwestern, Pfleger und Ärzte kann dort Ihre lebenswichtigen Körperfunktio­nen lückenlos überwachen und ggf. gezielt behandeln. Auch hier helfen uns moderne Überwachungs- und Behandlungsgeräte, um z.B. Störungen von Atmung, Kreislauf und Niere sofort zu erkennen und nötigenfalls zu behandeln. Ganz wichtig ist uns dabei die Schmerzausschaltung und in besonderen Fällen ein künstlicher Schlaf, wenn dies zu Ihrem Komfort nötig ist. Selbstverständlich können Ihre Angehörigen Sie auch auf der Intensivstation besuchen. Die Verbindung zu Ihren Angehörigen gerade in einer kritischen Phase Ihrer Krankheit halten wir für sehr wichtig. Unser Team aus Schwestern, Pflegern und Ärzten behandelt jedoch nicht nur operierte Patien­ten, sondern ist auch in kritischen Phasen anderer Krankheiten (z.B. Herzinfarkt) für Sie da.

Notfallmedizin

Bei kritischen Erkrankungen steht jedem Bürger im Landkreis einer unserer Notärzte zur Verfügung. Zusammen mit den Kollegen aus unserer Schwesterabteilung am Krankenhaus Winsen versieht rund um die Uhr an jedem Tag ein besonders ausgebildeter Rettungsassistent und ein besonders qualifizierter Notarzt aus unserem Team Dienst auf dem Notarztwagen, den Sie über die Rettungsleitstelle des Landkreises jederzeit rufen können. Der Notarztwagen ist wie eine kleine, mobile Intensivstation ausgestattet, so dass Rettungsassistent und Notarzt ggf. alle Maßnahmen der Intensivmedizin anwenden können.

Schmerzmedizin

Wenn besondere Schmerzen bei Ihrer Behandlung auf einer Station in unserem Krankenhaus nicht zufriedenstellend behandelt werden können, wird einer unserer Ärzte hinzugezogen. Mit der besonderen Erfahrung unserer Narkoseärzte in der Behandlung stärkster und hartnäckiger Schmerzen und mit den speziellen Methoden der Anästhesie können wir Ihnen auch besonders gut helfen, Ihre Schmerzen zu beseitigen. Die Behandlung von Tumorschmerzen liegt uns vor allem am Herzen.

Eigenblutspende

Wenn bei Ihnen eine Operation nötig wird, bei der es unweigerlich zu Blutverlusten kommt, versuchen wir stets zunächst eine Transfusion von Blut zu vermeiden. Zum einen operieren unsere Chirurgen besonders schonend und wir als Ihre Narkoseärzte helfen Ihrem Körper in jeder Weise, einen Blutverlust auch ohne Transfusion zu verkraften. Blutkonserven sind heute nach dem besten Stand der Wissenschaft untersucht und bergen nur noch ein minimales Risiko für den Empfänger. Dennoch ist gewiss das eigene Blut das beste Blut, das man transfundieren kann. Deswegen bieten wir in Zusammenarbeit mit dem Blutspendedienst des Roten Kreuzes die Möglichkeit, vor einer Operation das eigene Blut zu spenden. Wenn die Eigenblut­spende bei Ihnen in Frage kommt, werden Ihnen unsere Chirurgen das bereits im Vorgespräch vorschlagen. Es wird dann alles weitere veranlasst, dass Sie zu uns zur Blutspende kommen können.

Krankenstationen
Intensivstation
Tel.: 04181 / 13 - 1510