Ambulante Operationen

Ambulante Operationen werden durch unsere Abteilung im Ambulanten Operationszentrum (AOPZ) in den Räumen des Krankenhauses vorgenommen. Patientinnen, die sich einer ambulanten Operation unterziehen wollen, dürfen keine ernsthaften Begleiterkrankungen oder Risikofaktoren haben. Der Eingriff muss im Katalog für ambulante Operationen, der von den Krankenkassen herausgegeben wird, aufgeführt sein.  Bei telefonischer Anmeldung unter 04181/13 1701 werden für die Patientin ein Vorgesprächstermin und ein Operationstermin vereinbart. Zum Vorgespräch bringen die Patientinnen eine Überweisung ihres Facharztes sowie evtl. vorhandene Vorbefunde mit. Nach symptombezogener Untersuchung geschieht dann die Einschätzung als ambulant durchzuführende Operation und es erfolgt ein Aufklärungsgespräch über die bevorstehende Operation.

Das Aufklärungsgespräch zur Narkose wird durch unsere Narkoseärztinnen telefonisch vorgenommen. In diesem Telefonat werden auch Einzelheiten bzgl. der Uhrzeit der OP und des Entlassens sowie Fragen zur Nahrungskarenz geklärt. Zu Beachten ist, dass Patientinnen, die sich einer Operation unterziehen müssen, keine blutverdünnenden Medikamente wie Aspirin, Thomapyrin, HerzASS usw. oder Marcumar einnehmen dürfen. (ASS-Präparate 1 Woche vor OP absetzen, Marcumar umsetzen auf Heparin)

Die folgenden Operationen werden ambulant ausgeführt:

- Ausschabung der Gebärmutter mit und ohne Gebärmutterspiegelung

- Abortkürettagen

- Konisationen des Muttermundes

- Condylomabtragungen vom Muttermund, aus der Scheide, von der Vulva

- Entfernung von Scheidenzysten

- Gewebsprobenentnahme von der Vulva

- diagnostische Bauchspiegelungen zur Abklärung von Schmerzzuständen

- Bauchspiegelungen zur Sterilitätsabklärung

- laparoskopische Sterilisationen

- Entfernung kleinerer, gutartiger Tumore aus der Brust

- Entfernung einzelner Lymphknoten aus der Achselhöhle oder der Leistenregion zur Diagnostik

- Blasenspiegelungen