Schilddrüsenchirurgie
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Erkrankungen der Schilddrüse sind in unserer Region trotz der jodhaltigen Luft durch die Nähe zur See dennoch recht häufig. Neben seltenen entzünd-lichen Veränderungen kennen wir vor allem die meist gutartigen Schilddrüsenvergrößerungen, aber auch bösartige Tumoren. Die Behandlung kann medikamentös-konservativ sein, in allen Fällen jedoch, wo Symptome wie Schluck-störungen, zunehmendes Größenwachstum, Herzrasen, Schweißausbrüche u.ä. auftreten, wird die Operation empfohlen. Für eine Schilddrüsen-operation sind vorbereitende Unter-suchungen notwendig. So benötigen wir eine Schildrüsensonographie, eine Schilddrüsenszintigraphie sowie schilddrüsenspezifische Laboruntersuchungen (TSH, T 3 und T 4). |
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Bei der Operation wird bei gutartigen Veränderungen das gesamte knotige Schilddrüsengewebe entfernt, bei bösartigen Tumoren muß meistens die ganze Schilddrüse entnommen werden. Am Tage nach der Operation dürfen Sie schon wieder ganz normal essen. Nach Entfernung der Drainagen und der Hautklammern am 2. postoperativen Tag, werden Sie am 3. postoperativen Tag wieder nach Hause entlassen. Eine feingewebliche Untersuchung des entnommenen Gewebes ist selbstverständlich. Die weitere medikamentöse Therapie zur Vermeidung eines erneuten Schilddrüsenwachstums (=Rezidivstruma) wird gemeinsam mit dem Hausarzt besprochen. Auf der Rückseite der beiden Schilddrüsenlappen liegen die 4 Nebenschilddrüsen auch Epithelkörperchen genannt. | |
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In diesen wird das Parathormon gebildet, welches den Calciumstoffwechsel reguliert. In diesen Fällen müssen die krankhaften Epithelkörperchen entfernt werden. Die Operation verläuft ähnlich wie die oben beschriebene Schilddrüsenoperation. In der operativen Behandlung von Erkrankungen der Schilddrüse und Nebenschilddrüsen haben wir überdurchschnittliche Erfahrungen und Ergebnisse aufzuweisen, weshalb die Patienten auch aus einem überregionalen Einzugsgebiet den Weg zu uns finden.
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