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Norddeutschlands modernster OP für Buchholz: Visionen für etwa 6 Millionen Euro wurden Wirklichkeit |
Das Krankenhaus Buchholz ist zu einem medizinischen Hochleistungszentrum ausgebaut, in dem sich der modernste OP Norddeutschlands befindet.
„Es ist eine Vision, die nun endlich Wirklichkeit wurde“, so Norbert Böttcher, Geschäftsführer der Krankenhäuser Buchholz und Winsen gGmbH. „Sowohl die Strukturen als auch die Technologien am Krankenhaus Buchholz sind damit für die Zukunft gerüstet.“ Wovon der Geschäftsführer spricht, zeigt ein Blick in den Investitionsplan des Krankenhauses Buchholz: Rund 12,5 Millionen sind im Laufe der 12monatigen Umbauphase investiert worden. Die Millionensumme wurde vom Land Niedersachsen, dem Träger des Hauses, dem Landkreis sowie vom Krankenhaus selbst zu etwa gleichen Teilen aufgebracht. Mit dem Geld sind die medizinischen und technischen Rahmenbedingungen geschaffen worden, um den ständig wachsenden Patientenzahlen gerecht zu werden. Norbert Böttcher dazu: „In den letzten Jahren haben wir einen enormen Nachfrageschub erfahren. Dies gilt sowohl für das Krankenhaus Buchholz als auch für das Haus in Winsen – wir mussten reagieren.“
So wurde am Krankenhaus Winsen bereits Ende 2008 ein Ärztehaus eröffnet, in dem Patienten in enger Anbindung an das Krankenhaus von Urologen, einem Rheumatologen und einem Kardiologen versorgt werden. Die Zentrale Notaufnahme und die einzelnen Stationen in Winsen werden in den kommenden Monaten ebenfalls ausgebaut. Beide Häuser sind außerdem seit rund zwei Jahren Akademische Lehrkrankenhäuser der Universität Hamburg – auch dies ist ein Ausdruck der hohen medizinischen Qualität. Die Zertifizierung des Qualitätsmanagements der Krankenhäuser in Buchholz und Winsen ist abgeschlossen. Die Investitionen am Standort in Buchholz bedeuten nun einen weiteren Schritt auf dem Weg in Richtung Zukunft. „Der Standort und die Infrastruktur erfahren durch dieses Projekt eine enorme Aufwertung und die Gesundheitsversorgung der Bürgerinnen und Bürger wird damit nachhaltig verbessert“, erläutert der Landrat Herr Joachim Bordt. Als Aufsichtsratsvorsitzender hat er es sich selbst zu einer zentralen Aufgabe gemacht, die beiden Krankenhäuser für den Wettbewerb der kommenden Jahrzehnte zu rüsten.
Doch wo genau wird eigentlich investiert? Rund 6 Millionen fließen in den Ausbau des OPs. Das Herzstück eines jeden Krankenhauses hat in Buchholz ein Niveau erreicht, welches in ganz Norddeutschland seinesgleichen sucht: Die Technologie und die Abläufe bei operativen Eingriffen genügen höchsten Qualitätsansprüchen. Dr. Christian Pott, Ärztlicher Direktor des Krankenhauses Buchholz, erläutert: „Für den OP-Bereich ist eine zentrale Einleitung geschaffen – das bedeutet kürzere Wechselzeiten bei der OP-Belegung und somit effizienteres Arbeiten. Die frühere Ausleitung wurde abgelöst von einem größeren, modernen Aufwachbereich. Die einzelnen OP-Säle wurden räumlich optimal vernetzt. Die Überwachung der Patienten entspricht damit den modernsten Anforderungen in Sachen Sicherheit und Qualität. Gleichzeitig sind logistische Optimierungen in Bezug auf die Ver- und Entsorgung von Sterilgut und Verbrauchsmaterial durchgeführt worden.“ Darüber hinaus sichert in den OPs eine hochmoderne Klimatisierungstechnik – Lamina Airflow – die sterile Raumluftversorgung. Diese Technik arbeitet besonders energiesparend und erfüllt die aktuellen Hygiene-Standards. Das Krankenhaus leistet damit auch zukünftig einen Beitrag zum Schutz der natürlichen Ressourcen.
Allerdings: „eines werden wir mit Sicherheit nicht aufgeben: Unsere traditionellen und bodenständigen Werte der Menschlichkeit und Patientennähe – denn genau die sind es, die unsere Patienten am allermeisten schätzen und die keine Technik ersetzen kann“, so Herr Böttcher. Angestrebt werde vielmehr die Synthese aus eben diesen seit jeher gelebten Werten und zukunftsweisender, hochtechnologisierter Ausstattung.


